Waldwirtschafdt und Handwerk

Holzverwendung ist Klimaschutz

 
Dem Klimawandel mit Holz begegnen!
 
Bäume, die wachsen, absorbieren CO2 und produzieren O2.
Ein typischer Baum absorbiert im Wege der Fotosynthese durchschnittlich das Äquivalent von 0,9 t CO2 pro m³ Holz, gleichzeitig produziert er 0,7 t O2.
Jeder m³ Holz, der als Ersatz für andere Baustoffe dient, reduziert die CO2 Emission in die Atmosphäre um durchschnittlich 1,1 t CO2Für 1 m³  verbautes Holz werden somit durch Speicherung und Substitution 2 t CO2 eingespart.
 
 
Holzprodukte substituieren Produkte aus anderen Materialien, deren Herstellung mehr CO2-Emissionen verursacht.
 
Nach Nutzungsablauf können Holzprodukte energetisch genutzt werden und somit nochmals fossile Brennstoffe ersetzen.
Zahlreiche ökobilanzielle Untersuchungen zeigen, dass Produkte bzw. Bauteile mit hohem Holzanteil im Vergleich zu nicht holzbasierten Produkten im Hinblick auf die Klimawirkungen wesentlich günstiger sind.

Holzprodukte stellen einen Speicher für CO2 dar, in dem der Kohlenstoff aus der Fotosynthese der Bäume für die Zeit ihrer Nutzungsdauer eingelagert wird. Beispielsweise beträgt die Kohlenstoffspeicherung in einer Holztür 5 kg, was wiederum 18 kg CO2 Entzug aus der Atmosphäre bedeutet.
 
Durch die Nutzung von Holz wurden 2014 in Deutschland etwa 68 Millionen Tonnen CO2 eingespart.
Quelle: Johann Heinrich von Thünen-Institut, 2016
  • durch stoffliche Verwertung ca. 2 Millionen Tonnen (als Kohlenstoff im Holz gebunden)
  • durch stoffliche Substitutionseffekte ca. 30 Millionen Tonnen (Ersatz von Beton, Stahl, Glas durch Holz)
  • durch energetische Substitutionseffekte ca. 36 Millionen Tonnen (Ersatz von Öl und Gas durch Holz)

 

Langfristig hat eine forstwirtschaftliche Nutzung der Wälder sowie die dauerhafte Steigerung der Holzverwendung eine enorme positive Wirkung auf das Klima.

"In einem Vergleich der CO2-Bilanzen unterschiedlicher Waldbewirtschaftungskonzepte für Deutschland zeigt sich, dass mittelfristig die Substitutionseffekte, die sich aus dem Ersatz von nicht-nachwachsenden Ressourcen - wie Beton, Öl und Stahl - durch Holz ergeben, größer sind als die Speichereffekte, die sich aus der Erhöhung des Holzspeichers im Wald ergeben. Aus Klimaschutzsicht ist eine nachhaltige Nutzung von Wäldern im Vergleich zu deren "Nichtnutzung" vorteilhaft." (Bioökonomierat, 2016)  Holz in der Bioökonomie - Chancen und Grenzen

 

Gerade im Baubereich mit einem Holzbauanteil von 15% im Wohnungsbau und 18% im Nichtwohnbau besteht somit ein hohes, bisher nicht ausgeschöpftes Potenzial in Deutschland.

 

Download_Klimaschutz.pdf

 

 

Aktuelle Studien zum Thema finden sind beim Thünen-Institut unter: www.holzundklima.de

Aktuelle Berechnungen zur Kohlenstoffspeicherung in Holzprodukten finden Sie bei der Initiative: www.holzproklima.de

Aktuelle Berechnungen zur Kohlenstoffspeicherungen in Holzbauten finden Sie bei der Initiative: www.CO2-bank.de